Montag, 13. Januar 2014
Zeit Wert Geben
Bisher habe ich mich bei Buchempfehlungen sehr zurückgehalten. Aber dieses Exemplar ist so besonders, dass es einen eigenen Eintrag verdient. :-)
Eine Drogeriekette hat anlässlich ihres Jubiläums dieses Buch herausgebracht und möchte damit den Leser inspirieren. Der Titel wurde auf die Umschlagseite gestanzt - und fällt einfach auf!
Das Buch ist so gedacht, dass die Themen ergänzt werden können. Es ist mit wirklich guten Gedanken gefüllt und möchte anstiften, sich mit dem Thema Glück, Staunen, Zeit, Idee, Mut, Menschlichkeit, Ökologie und noch vielem mehr auseinanderzusetzen.
Ich stolpere beim Durchblättern immer wieder über
eine einfache Haftnotiz mit dem Hinweis, jemandem etwas Liebes aufzuschreiben und die Nachricht an den Spiegel zu kleben. :-)
Oder das ausgestanzte Herz gleich am Anfang als Blickfang mit einem kleinen Hallo:
So viele nette Kleinigkeiten. Und Kleinigkeiten haben bei mir einen besonders hohen Stellenwert!
Ich mag das Buch von dem Moment an, als ich es in einer Zeitschrift entdeckt habe. Es besitzt von Anfang an einen hohen Wert - und kostet doch nur knapp 15 Euro.
Eigentlich scheue ich mich, in Bücher hineinzuschreiben, weil sie dadurch an Wiederverkaufswert verlieren. Dieses Exemplar verlangt jedoch danach, sodass ich ersteinmal die Hemmschwelle überwinden werde, um mich dann darin auszutoben. Und verkaufen möchte ich es ganz bestimmt nicht mehr!
Unter http://www.zeit-wert-geben.de/ erfahrt Ihr mehr und könnt auch dort online Eure Gedanken und auch Fotos teilen.
Zurzeit besuche ich einen Abendkurs in Positiver Psychologie und habe das Glück, ein persönliches Coaching bezahlt zu bekommen. Dieses Buch ist das optimale Arbeitsmittel für meine Hausaufgaben. Hach, ich freue mich einfach darüber. :-)
Sonntag, 5. Januar 2014
Papahose - die Erste
Ich sammle gerne abgelegte Kleidungsstücke in der Familie ein und nähe etwas Neues daraus. Auf diese Weise verdienen Altkleiderhändler nicht an uns - und ich brauche kein Material kaufen.
Leider ist mein Vorrat ziemlich angewachsen und nimmt viel Platz weg. Also: Vorräte abbauen und nähen. :-)
Sohn wollte gerne eine ähnliche Hose wie die letzte Omahose. Mit den Stickmotiven war er auch zufrieden, sodass ich eine vergleichbare Hose nähen konnte.
Mein Stickprogramm, bisher kostenlos, ist ab diesem Jahr zahlungspflichtig, sodass ich dringend nach einer neuen Softwarelösung Ausschau halte. Ich warte auf Rückmeldung der Verkäuferin und hoffe, dass es klappt.
Hier nun das fertige Werk, gestern begonnen, eben fertig gestellt. Den Namen habe ich nach dem Shooting ausradiert. Am Sattel habe ich wieder Abnäher bis zum gewünschten Umfang eingenäht, sodass die Hose nicht rutscht. Auf Wunsch gibt es dieses Mal auch 5 Gürtelschlaufen. Sohn befestigt daran gerne seinen Fahrradschlüssel oder auch einen Karabiner, mit dem er seine Djembé beim Spielen fixiert. Alle Nähte habe ich in königsblau 3-fach gesteppt. Sie leuchten wunderbar auf dem schwarzen Stoff. Leider sind sie auf dem Foto rein gar nicht zu erkennen. :-(
Die Hose wirkt noch etwas steif am Hintern, teilweise klebt auch noch Stickvlies zwischen den Buchstaben - nach der ersten Wäsche wird sich das alles geben.
Er mag die selbstgenähten Hosen gerne - ich hoffe, das bleibt noch eine Weile so...
Morgen gehts wieder zur Schule. Wir werden noch im Januar eine Schullaufbahnempfehlung von seiner Klassenlehrerin erhalten. Ich lass mich überraschen, wie eindeutig für die Lehrer ist, auf welche Schule er ab Klasse 5 gehen sollte. Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob er das Durchhaltevermögen für das Gymnasium hat. Er lernt gut, selbstständig und recht zuverlässig. Fächer, die er nicht mag wie z.B. Religion, lässt er komplett links liegen. Um so mehr hängt er sich rein, wenn ihn ein Lehrer für etwas begeistern kann. Mathe und Naturwissenschaften sind da ganz weit vorne. Schreibschrift ist für ihn überflüssig, interessiert ihn nicht die Bohne - und er weigert sich, sie anzuwenden. Seine Druckschrift ist allerdings ganz ordentlich. Von daher mache ich ihm und mir da gar keinen Stress.
Ich werde dann noch mal in meinen Vorräten kramen und gucken, was ich als nächstes zaubere. :-)
Material: Stretchcordhose von Papa und einen dunkelblauen Streifen aus einer blauen Mädchen-Kleinkindhose
Schnitt: Nr. 36 Ottobre 4/2012
Gr. 140 mit Abnähern im Sattel
Hosenlänge: Gr. 134
Stickmotive: Freebies und Eigenentwurf kombiniert
Leider ist mein Vorrat ziemlich angewachsen und nimmt viel Platz weg. Also: Vorräte abbauen und nähen. :-)
Sohn wollte gerne eine ähnliche Hose wie die letzte Omahose. Mit den Stickmotiven war er auch zufrieden, sodass ich eine vergleichbare Hose nähen konnte.
Mein Stickprogramm, bisher kostenlos, ist ab diesem Jahr zahlungspflichtig, sodass ich dringend nach einer neuen Softwarelösung Ausschau halte. Ich warte auf Rückmeldung der Verkäuferin und hoffe, dass es klappt.
Hier nun das fertige Werk, gestern begonnen, eben fertig gestellt. Den Namen habe ich nach dem Shooting ausradiert. Am Sattel habe ich wieder Abnäher bis zum gewünschten Umfang eingenäht, sodass die Hose nicht rutscht. Auf Wunsch gibt es dieses Mal auch 5 Gürtelschlaufen. Sohn befestigt daran gerne seinen Fahrradschlüssel oder auch einen Karabiner, mit dem er seine Djembé beim Spielen fixiert. Alle Nähte habe ich in königsblau 3-fach gesteppt. Sie leuchten wunderbar auf dem schwarzen Stoff. Leider sind sie auf dem Foto rein gar nicht zu erkennen. :-(
Er mag die selbstgenähten Hosen gerne - ich hoffe, das bleibt noch eine Weile so...
Morgen gehts wieder zur Schule. Wir werden noch im Januar eine Schullaufbahnempfehlung von seiner Klassenlehrerin erhalten. Ich lass mich überraschen, wie eindeutig für die Lehrer ist, auf welche Schule er ab Klasse 5 gehen sollte. Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob er das Durchhaltevermögen für das Gymnasium hat. Er lernt gut, selbstständig und recht zuverlässig. Fächer, die er nicht mag wie z.B. Religion, lässt er komplett links liegen. Um so mehr hängt er sich rein, wenn ihn ein Lehrer für etwas begeistern kann. Mathe und Naturwissenschaften sind da ganz weit vorne. Schreibschrift ist für ihn überflüssig, interessiert ihn nicht die Bohne - und er weigert sich, sie anzuwenden. Seine Druckschrift ist allerdings ganz ordentlich. Von daher mache ich ihm und mir da gar keinen Stress.
Ich werde dann noch mal in meinen Vorräten kramen und gucken, was ich als nächstes zaubere. :-)
Material: Stretchcordhose von Papa und einen dunkelblauen Streifen aus einer blauen Mädchen-Kleinkindhose
Schnitt: Nr. 36 Ottobre 4/2012
Gr. 140 mit Abnähern im Sattel
Hosenlänge: Gr. 134
Stickmotive: Freebies und Eigenentwurf kombiniert
Dienstag, 31. Dezember 2013
Von einem lieben Menschen
Beruflich begleitet mich zurzeit ein lieber Mensch, der mir kurz vor Weihnachten ein tolles Geschenk machte - ein Stempel mit dem kurzen Wort LOB! Dazu ein paar Zeilen, die ich Euch zum Jahresabschluss mitgeben möchte:
Es war einmal ein kleines Lob, das war so winzig klein, dass es von den großen Leuten meist übersehen wurde. Niemand beachtete es. Oft genug drohte es, unter ihre groben Stiefel oder unter die Räder zu geraten.
„Das Leben ist gefährlich bei den Leuten, die es immer eilig haben“, dachte das kleine Lob. „Wenn es ihnen gut geht, dann übersehen sie mich. Wenn es ihnen nicht gut geht, dann treten sie mich. Ich will mich aufmachen und mein Glück in der weiten Welt suchen.“
So zog es los und wanderte durch Städte und Dörfer. Zu vielen Menschen sagte es: „Wie schön, dass es dich gibt! Ich bin das kleine Lob. Kannst du mich brauchen?“ Aber niemand achtete auf das kleine Lob. Die Leute hetzten an ihm vorbei oder über es hinweg. Das kleine Lob wurde immer trauriger. So kam es in das Land der Dunkelheit, wo die Sonne nicht scheint und die Sterne nicht funkeln. Kein Licht gab es in diesem Land. Die Menschen waren traurig und finster. Hier traf das kleine Lob einen alten, müden Mann, der sich erschöpft in sein kleines Haus zurückgezogen hatte. „Wie schön, dass es dich gibt! Ich bin das kleine Lob. Kann ich dir helfen?“ – „Geh weiter!“ brummte der Alte. „Was willst du mir schon helfen? Die Welt ist dunkel und das Leben grausam. Da hilft ein kleines Lob auch nicht weiter!“ So zog er sich noch weiter in sein Schneckenhaus zurück. Die Tür seines Hauses und Herzens, durch die etwas Licht und Freude in sein Leben fallen konnte, war verschlossen.
Ganz erschrocken stolperte das kleine Lob weiter. Schließlich kam es zum Meer. „Ich kann nicht mehr weiter“, schluchzte es. „Ich bin zu klein für diese große Welt.“ Bitterlich weinte es die kalte, dunkle Nacht hindurch. Nachdem es lange geweint hatte, spürte es ganz tief in sich ein warmes Gefühl. Als es zögernd die Augen öffnete, sah es einen zarten Sonnenstrahl, der sich herangeschlichen hatte und es kitzelte.
„Oh, bist du schön!“ staunte das kleine Lob „Findest du?“ strahlte der kleine Sonnenstrahl und wurde noch ein bisschen heller. „Wer bist du? Woher kommst du?“ „Ich bin ein kleiner Sonnenstrahl. Ich kitzle die Dunkelheit und bringe den neuen Tag.“ „Du allein?“ zweifelte das kleine Lob.“
:Die Menschen achten auf so kleine Wesen wie dich und mich nicht.“ „Ich habe viele Freunde und Freundinnen“, sagte der Sonnenstrahl und drehte sich um „Sieh nur, da kommen sie. Darf ich sie dir vorstellen? Hier, das ist das kleine Wort „Danke“, die kleine Hilfe, das freundliche Lächeln, der Guten-Morgen-Gruß, und sein kleiner Vetter, der Gutenachtkuss. Ach ja, da ist das kleine bisschen Zeit, das sanfte Streicheln, das warme Kuscheln…“ „Hör auf! So viele Namen kann ich mir nicht merken“ sagte das kleine Lob.“ Das macht nichts“, meinte der Sonnenstrahl und schaute das kleine Lob nachdenklich an. „Ich glaube, du passt zu uns. Willst du mit uns durch die Welt ziehen?“
„Gerne“, rief das kleine Lob. „Mit euch muss das Leben Freude machen. Ja lasst uns zusammen die Dunkelheit kitzeln!“
So zog das kleine Lob mit seinen Freundinnen und Freunden durch die Welt und kitzelte überall die Dunkelheit. Und es ist kaum zu glauben: wohin sie kamen, weckten sie die Freude und die Menschen strahlten die finstere Dunkelheit einfach weg.
Frei nach Abt Albert Altenähr OSB, 1987
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Das kleine Lob
Es war einmal ein kleines Lob, das war so winzig klein, dass es von den großen Leuten meist übersehen wurde. Niemand beachtete es. Oft genug drohte es, unter ihre groben Stiefel oder unter die Räder zu geraten.
„Das Leben ist gefährlich bei den Leuten, die es immer eilig haben“, dachte das kleine Lob. „Wenn es ihnen gut geht, dann übersehen sie mich. Wenn es ihnen nicht gut geht, dann treten sie mich. Ich will mich aufmachen und mein Glück in der weiten Welt suchen.“
So zog es los und wanderte durch Städte und Dörfer. Zu vielen Menschen sagte es: „Wie schön, dass es dich gibt! Ich bin das kleine Lob. Kannst du mich brauchen?“ Aber niemand achtete auf das kleine Lob. Die Leute hetzten an ihm vorbei oder über es hinweg. Das kleine Lob wurde immer trauriger. So kam es in das Land der Dunkelheit, wo die Sonne nicht scheint und die Sterne nicht funkeln. Kein Licht gab es in diesem Land. Die Menschen waren traurig und finster. Hier traf das kleine Lob einen alten, müden Mann, der sich erschöpft in sein kleines Haus zurückgezogen hatte. „Wie schön, dass es dich gibt! Ich bin das kleine Lob. Kann ich dir helfen?“ – „Geh weiter!“ brummte der Alte. „Was willst du mir schon helfen? Die Welt ist dunkel und das Leben grausam. Da hilft ein kleines Lob auch nicht weiter!“ So zog er sich noch weiter in sein Schneckenhaus zurück. Die Tür seines Hauses und Herzens, durch die etwas Licht und Freude in sein Leben fallen konnte, war verschlossen.
Ganz erschrocken stolperte das kleine Lob weiter. Schließlich kam es zum Meer. „Ich kann nicht mehr weiter“, schluchzte es. „Ich bin zu klein für diese große Welt.“ Bitterlich weinte es die kalte, dunkle Nacht hindurch. Nachdem es lange geweint hatte, spürte es ganz tief in sich ein warmes Gefühl. Als es zögernd die Augen öffnete, sah es einen zarten Sonnenstrahl, der sich herangeschlichen hatte und es kitzelte.
„Oh, bist du schön!“ staunte das kleine Lob „Findest du?“ strahlte der kleine Sonnenstrahl und wurde noch ein bisschen heller. „Wer bist du? Woher kommst du?“ „Ich bin ein kleiner Sonnenstrahl. Ich kitzle die Dunkelheit und bringe den neuen Tag.“ „Du allein?“ zweifelte das kleine Lob.“
:Die Menschen achten auf so kleine Wesen wie dich und mich nicht.“ „Ich habe viele Freunde und Freundinnen“, sagte der Sonnenstrahl und drehte sich um „Sieh nur, da kommen sie. Darf ich sie dir vorstellen? Hier, das ist das kleine Wort „Danke“, die kleine Hilfe, das freundliche Lächeln, der Guten-Morgen-Gruß, und sein kleiner Vetter, der Gutenachtkuss. Ach ja, da ist das kleine bisschen Zeit, das sanfte Streicheln, das warme Kuscheln…“ „Hör auf! So viele Namen kann ich mir nicht merken“ sagte das kleine Lob.“ Das macht nichts“, meinte der Sonnenstrahl und schaute das kleine Lob nachdenklich an. „Ich glaube, du passt zu uns. Willst du mit uns durch die Welt ziehen?“
„Gerne“, rief das kleine Lob. „Mit euch muss das Leben Freude machen. Ja lasst uns zusammen die Dunkelheit kitzeln!“
So zog das kleine Lob mit seinen Freundinnen und Freunden durch die Welt und kitzelte überall die Dunkelheit. Und es ist kaum zu glauben: wohin sie kamen, weckten sie die Freude und die Menschen strahlten die finstere Dunkelheit einfach weg.
Frei nach Abt Albert Altenähr OSB, 1987
Norddeich im Winter 2012
Unser Weihnachten 2013
Nachdem wir letztes Jahr am 2. Weihnachtstag nach Hamburg zum König der Löwen gefahren sind, stand schnell fest, dass wir dieses Jahr wieder ein Musical besuchen möchten. Der Starlight-Besuch im Sommer war einach außer der Reihe und ein wirkliches Schnäppchen. Ich wollte unbedingt noch einmal hin und vorne im Parkett sitzen. Dass die Kinder sich sehr freuen würden, war schnell klar. Zusätzlich wollten wir eine Nacht in der Jugendherberge in Bochum verbringen. Es sind dann zwei Nächte geworden. :-)
Hier kommt nun ein Eindruck von drei wunderbaren Tagen:
Mein Schnabelina-Mini hat mich die ganzen Tage über begleitet und ist - neben dem tollen Aussehen, ein wirkliches Stauraumwunder! Ich werde bestimmt noch einen zweiten Mini nähen.
Marcel Brauneis als Rusty-Darsteller war einfach super!
Die U-Bahn-Station lag nur ein paar Schritte von der Jugendherberge entfernt. Wir haben sie voll ausgenutzt! Und die Kinder waren absolut begeistert, eine komplett neue Erfahrung. So sind wir mal eben schnell mit der Bahn zwei Stationen zum Bahnhof gefahren, weil wir wussten, dass dort ein Bäcker war.
Ein tolles Ziel am 27. Dezember war das Planetarium. Die Vorführung war kindgerecht und wirklich ganz bezaubernd gestaltet. Tolle Bilder, wunderbare Musikuntermalung. Teilweise hatten wir alle das Gefühl, wir heben ab!
Schwer beeindruckt war ich vom Deutschein Bergbaumuseum. Okay, die Abfahrt in die Grube ist im Fahrstuhl nicht wirklich stilecht. ;-) Die Maschinen sind wirklich beeindruckend. Die Vorstellung, wie die Bergleute unter Tage gearbeitet haben, welche Erschwernisse ihnen im Weg standen, wie nahe sie dem Tod waren, das hat mich wirklich beeindruckt.
Ich kannte den Film vom Grubenunglück in Lengede - aber vor der Rettungskapsel zu stehen, die kleine Kapsel anzufassen, das hat mich sehr mitgenommen...
Nach zwei Nächten sind wir morgens nach dem Frühstück zeitig aufbegrochen und haben einen Zwischenstopp beim Discounter Süd in Essen eingelegt. Wenn ich als Nordlicht schon mal die Möglichkeit habe... *flöt*
Es waren wirklich tolle Tage, ein klasse Kurzurlaub, den wir in ähnlicher Form bestimmt in einer anderen Stadt in Deutschland wiederholen werden.
Montag, 28. Oktober 2013
Planetarium in Bremen
Ich wusste gar nicht, dass wir in Leer ein Planetarium haben...
Letztes Wochenende hatte ich das Bedürfnis, mich einmal nach Planetarien umzusehen. Leider mutzt die Hochschule Emden-Leer ihres nur für eigene Zwecke. :-(
Also sind wir Sonntag nach Bremen aufgebrochen und haben eine Veranstaltung für Kinder besucht.
Ich war noch nie in einem Planetarium, Mann auch nicht. Und die Kids sowieso nicht. 4 Euro Eintritt pro Kopf finde ich wirklich moderat! In einer Stunde wurde uns der Nachthimmel erklärt, teilweise mit musikalischer Untermalung. Die Kinder durften sich einbringen. Es war sehr interessant und sehr schön. Da möchten wir gerne noch einmal hin.
Die Weser ist direkt nebenan. Und zum Glück waren die 70% Regenwahrscheinlichkeit gleich 0. Zwischendurch kam auch mal die Sonne raus.
Leider hatte die kleine Weserfähre technische Probleme, sodass wir nicht mitfahren konnten.
Ganz nah war auch die "Kinderwildnis", ein Naturerlebnisbereich. Die Kinder haben Spielmöglichkeiten und hauptsächlich Natur, um sich auzutoben und Kräfte zu messen. Für uns im Sonntagsstaat war das dank jeder Menge Matsch nicht der richtige Ort.
Auf dem Rückweg haben wir einen Halt am Flughafen eingelegt. Leer hat nur einen Miniflugplatz, dagegen war Bremen für die Kids schon riesig. Leider hatten wir auch hier Pech - die Besucherterrasse war für eine Veranstaltung gesperrt und das Bistro mit Blick auf die Start-Landebahn hatte eigentlich schon geschlossen. Immerhin: 3 Starts haben wir gesehen. :-)
Montags ist in der Schule immer Erzählstunde - Sohn hatte scheinbar so viel zu erzählen, dass die Lehrerin ihn gebeten hat, das Ganze etwas abzukürzen. *g* Seine Klassenlehrerin musste lachen, als er den Merkspruch für die Himmelsrichtungen aus dem Planetarium aufsagte: Nie Omas Socken Waschen!
Letztes Wochenende hatte ich das Bedürfnis, mich einmal nach Planetarien umzusehen. Leider mutzt die Hochschule Emden-Leer ihres nur für eigene Zwecke. :-(
Also sind wir Sonntag nach Bremen aufgebrochen und haben eine Veranstaltung für Kinder besucht.
Ich war noch nie in einem Planetarium, Mann auch nicht. Und die Kids sowieso nicht. 4 Euro Eintritt pro Kopf finde ich wirklich moderat! In einer Stunde wurde uns der Nachthimmel erklärt, teilweise mit musikalischer Untermalung. Die Kinder durften sich einbringen. Es war sehr interessant und sehr schön. Da möchten wir gerne noch einmal hin.
Die Weser ist direkt nebenan. Und zum Glück waren die 70% Regenwahrscheinlichkeit gleich 0. Zwischendurch kam auch mal die Sonne raus.
Leider hatte die kleine Weserfähre technische Probleme, sodass wir nicht mitfahren konnten.
Samstag haben wir uns abends den Film "Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte" angeguckt. Der Film ist zwischendurch sooo traurig, weil die Möwendame durch eine Ölkatastrophe ums Leben kommt. Das Möwenmädchen "Glückskind" wird vom Kater und seinen Freunden aufgezogen und es gibt ein glückliches Ende.
An der Weser saßen viele Möwen. Ich musste an das "Glückskind" denken...
Ganz nah war auch die "Kinderwildnis", ein Naturerlebnisbereich. Die Kinder haben Spielmöglichkeiten und hauptsächlich Natur, um sich auzutoben und Kräfte zu messen. Für uns im Sonntagsstaat war das dank jeder Menge Matsch nicht der richtige Ort.
Auf dem Rückweg haben wir einen Halt am Flughafen eingelegt. Leer hat nur einen Miniflugplatz, dagegen war Bremen für die Kids schon riesig. Leider hatten wir auch hier Pech - die Besucherterrasse war für eine Veranstaltung gesperrt und das Bistro mit Blick auf die Start-Landebahn hatte eigentlich schon geschlossen. Immerhin: 3 Starts haben wir gesehen. :-)
Ein Foto der Raumstation hatten wir zuvor im Planetarium gesehen - um so größer war die Freude, dass ein Modell uns hier noch einmal über den Weg lief.
Montags ist in der Schule immer Erzählstunde - Sohn hatte scheinbar so viel zu erzählen, dass die Lehrerin ihn gebeten hat, das Ganze etwas abzukürzen. *g* Seine Klassenlehrerin musste lachen, als er den Merkspruch für die Himmelsrichtungen aus dem Planetarium aufsagte: Nie Omas Socken Waschen!
Samstag, 26. Oktober 2013
Sohns Omahose
Wieder ein Upcycling-Projekt:
Oma hatte mehrere Löcher in die Hose gerissen und sie aussortiert. Nicht mehr gut genug für Oma, aber der Cordstoff mit Stretchanteil ist super für eine Sohnhose, der gerne eine schwarze Hose haben wollte. Bei uns reicht der Stoff leider nie für eine ganze Hose, deshalb hier der Materialmix aus Cord und Jeans. Die Löcher habe ich mit Cordresten hinterlegt und "zugenäht".
Das Stickmotiv hatte er sich schon einmal ausgesucht - für diese Hose habe ich es etwas variiert: Auf seinem rechten Hosenbein habe ich sein Geburtsjahr eingebaut, auf dem linken seinen Namen (hängt noch etwas Stickfolie dazwischen).
Auf Gürtelschlafen verzichten wir gerne, aber oberhalb der Hosentaschen gibt es Webbandschlaufen für seine Schlüssel-Karabiner.
Snaps haben sich bei unseren Kinderhosen echt bewährt. Sie sind einfach anzubringen und für die Kinder gut zu bedienen. Außerdem halten sie wirklich dicht!
Ach ja, die Hosenreißverschlüsse werden immer mit recycelt, dann passt die Farbe wenigstens dazu.
Das gelbe Nähgarn auf dem schwarzen Stoff ist der Oberhammer, finde ich.
Der rote Schlüppi gehört übrigens nicht zur Hose. ;-)
Material: Stretchcordhose von Oma und Jeansreste
Schnitt: Nr. 36 Ottobre 4/2012
Gr. 140 mit Abnähern im Sattel
Hosenlänge: Gr. 134
Stickmotive: Freebies (vermutlich von hier) und Eigenentwurf kombiniert
Oma hatte mehrere Löcher in die Hose gerissen und sie aussortiert. Nicht mehr gut genug für Oma, aber der Cordstoff mit Stretchanteil ist super für eine Sohnhose, der gerne eine schwarze Hose haben wollte. Bei uns reicht der Stoff leider nie für eine ganze Hose, deshalb hier der Materialmix aus Cord und Jeans. Die Löcher habe ich mit Cordresten hinterlegt und "zugenäht".
Das Stickmotiv hatte er sich schon einmal ausgesucht - für diese Hose habe ich es etwas variiert: Auf seinem rechten Hosenbein habe ich sein Geburtsjahr eingebaut, auf dem linken seinen Namen (hängt noch etwas Stickfolie dazwischen).
Auf Gürtelschlafen verzichten wir gerne, aber oberhalb der Hosentaschen gibt es Webbandschlaufen für seine Schlüssel-Karabiner.
Snaps haben sich bei unseren Kinderhosen echt bewährt. Sie sind einfach anzubringen und für die Kinder gut zu bedienen. Außerdem halten sie wirklich dicht!
Ach ja, die Hosenreißverschlüsse werden immer mit recycelt, dann passt die Farbe wenigstens dazu.
Das gelbe Nähgarn auf dem schwarzen Stoff ist der Oberhammer, finde ich.
Der rote Schlüppi gehört übrigens nicht zur Hose. ;-)
Material: Stretchcordhose von Oma und Jeansreste
Schnitt: Nr. 36 Ottobre 4/2012
Gr. 140 mit Abnähern im Sattel
Hosenlänge: Gr. 134
Stickmotive: Freebies (vermutlich von hier) und Eigenentwurf kombiniert
Donnerstag, 24. Oktober 2013
Ausflug zum Möbelschweden
Letzte Woche hatte ich Urlaub. Als mir eine Kollegin erzählte, sie wolle am Dienstag zum schwedischen Einrichtungshaus, fragte ich sie ganz nett: "Nimmst Du mich bitte mit?" Eine zweite Kollegin wollte auch mit - drei Mädels beim Schweden: einfach lustig!
Leer ist direkt zwischen zwei der Läden - einer in Oldenburg, einer in Groningen/ Niederlande. Meistens mache ich vorher einen Vergleich im Netz, weil die Preise doch voneinander abweichen. Und grob weiß ich, was ich mitnehmen möchte.
Ich bin ein schlechter Beifahrer. Und ein Stück weit macht es mir Angst, wenn ich höre, dass jemand ausschließlich per Navi gelotst wird und sich sogar in der Fußgängerzone verläuft. :o
Es ist schon witzig, wenn in der Kinderabteilung zwei jüngere Kolleginnen plötzlich ein Puppentheater übernehmen oder ich die Hausleitung in einem Kinderbett wiederfinde. *g*
In der Stoffabteilung haben sie mich abgegeben, weil es ewig dauert, bis ich mich durch das Sortiment gearbeitet habe. Einkaufen macht wirklich glücklich. :-)
Leider habe ich - trotz Kamera in der Tasche - das Fotografieren total vergessen. Wirklich schade. :-( Meine mittlere Schnabelina-Bag hat allerbeste Dienste geleistet und Berge von Stoffen geschluckt. Das Außenfach für die Trinkflasche ist einfach genial praktisch! Härtetest bestanden.
Der Kleinwagen war zum Schluss randvoll bepackt - der Weihnachtsmann-Adventskalender klemmt bei der Beifahrerin vor den Beinen. Rechts neben mir alles vollgepackt.
Nächstes Mal bin ich wieder dabei!
Leer ist direkt zwischen zwei der Läden - einer in Oldenburg, einer in Groningen/ Niederlande. Meistens mache ich vorher einen Vergleich im Netz, weil die Preise doch voneinander abweichen. Und grob weiß ich, was ich mitnehmen möchte.
Ich bin ein schlechter Beifahrer. Und ein Stück weit macht es mir Angst, wenn ich höre, dass jemand ausschließlich per Navi gelotst wird und sich sogar in der Fußgängerzone verläuft. :o
Es ist schon witzig, wenn in der Kinderabteilung zwei jüngere Kolleginnen plötzlich ein Puppentheater übernehmen oder ich die Hausleitung in einem Kinderbett wiederfinde. *g*
In der Stoffabteilung haben sie mich abgegeben, weil es ewig dauert, bis ich mich durch das Sortiment gearbeitet habe. Einkaufen macht wirklich glücklich. :-)
Leider habe ich - trotz Kamera in der Tasche - das Fotografieren total vergessen. Wirklich schade. :-( Meine mittlere Schnabelina-Bag hat allerbeste Dienste geleistet und Berge von Stoffen geschluckt. Das Außenfach für die Trinkflasche ist einfach genial praktisch! Härtetest bestanden.
Der Kleinwagen war zum Schluss randvoll bepackt - der Weihnachtsmann-Adventskalender klemmt bei der Beifahrerin vor den Beinen. Rechts neben mir alles vollgepackt.
Nächstes Mal bin ich wieder dabei!
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