Letztes Wochenende hatte ich das Bedürfnis, mich einmal nach Planetarien umzusehen. Leider mutzt die Hochschule Emden-Leer ihres nur für eigene Zwecke. :-(
Also sind wir Sonntag nach Bremen aufgebrochen und haben eine Veranstaltung für Kinder besucht.
Ich war noch nie in einem Planetarium, Mann auch nicht. Und die Kids sowieso nicht. 4 Euro Eintritt pro Kopf finde ich wirklich moderat! In einer Stunde wurde uns der Nachthimmel erklärt, teilweise mit musikalischer Untermalung. Die Kinder durften sich einbringen. Es war sehr interessant und sehr schön. Da möchten wir gerne noch einmal hin.
Die Weser ist direkt nebenan. Und zum Glück waren die 70% Regenwahrscheinlichkeit gleich 0. Zwischendurch kam auch mal die Sonne raus.
Leider hatte die kleine Weserfähre technische Probleme, sodass wir nicht mitfahren konnten.
Samstag haben wir uns abends den Film "Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte" angeguckt. Der Film ist zwischendurch sooo traurig, weil die Möwendame durch eine Ölkatastrophe ums Leben kommt. Das Möwenmädchen "Glückskind" wird vom Kater und seinen Freunden aufgezogen und es gibt ein glückliches Ende.
An der Weser saßen viele Möwen. Ich musste an das "Glückskind" denken...
Ganz nah war auch die "Kinderwildnis", ein Naturerlebnisbereich. Die Kinder haben Spielmöglichkeiten und hauptsächlich Natur, um sich auzutoben und Kräfte zu messen. Für uns im Sonntagsstaat war das dank jeder Menge Matsch nicht der richtige Ort.
Auf dem Rückweg haben wir einen Halt am Flughafen eingelegt. Leer hat nur einen Miniflugplatz, dagegen war Bremen für die Kids schon riesig. Leider hatten wir auch hier Pech - die Besucherterrasse war für eine Veranstaltung gesperrt und das Bistro mit Blick auf die Start-Landebahn hatte eigentlich schon geschlossen. Immerhin: 3 Starts haben wir gesehen. :-)
Ein Foto der Raumstation hatten wir zuvor im Planetarium gesehen - um so größer war die Freude, dass ein Modell uns hier noch einmal über den Weg lief.
Montags ist in der Schule immer Erzählstunde - Sohn hatte scheinbar so viel zu erzählen, dass die Lehrerin ihn gebeten hat, das Ganze etwas abzukürzen. *g* Seine Klassenlehrerin musste lachen, als er den Merkspruch für die Himmelsrichtungen aus dem Planetarium aufsagte: Nie Omas Socken Waschen!
