Ein Winter an der Nordsee

Ein Winter an der Nordsee

Montag, 28. Oktober 2013

Planetarium in Bremen

Ich wusste gar nicht, dass wir in Leer ein Planetarium haben...

Letztes Wochenende hatte ich das Bedürfnis, mich einmal nach Planetarien umzusehen. Leider mutzt die Hochschule Emden-Leer ihres nur für eigene Zwecke. :-(
Also sind wir Sonntag nach Bremen aufgebrochen und haben eine Veranstaltung für Kinder besucht.


Ich war noch nie in einem Planetarium, Mann auch nicht. Und die Kids sowieso nicht. 4 Euro Eintritt pro Kopf finde ich wirklich moderat! In einer Stunde wurde uns der Nachthimmel erklärt, teilweise mit musikalischer Untermalung. Die Kinder durften sich einbringen. Es war sehr interessant und sehr schön. Da möchten wir gerne noch einmal hin.

Die Weser ist direkt nebenan. Und zum Glück waren die 70% Regenwahrscheinlichkeit gleich 0. Zwischendurch kam auch mal die Sonne raus.


Leider hatte die kleine Weserfähre technische Probleme, sodass wir nicht mitfahren konnten.



Samstag haben wir uns abends den Film "Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte" angeguckt. Der Film ist zwischendurch sooo traurig, weil die Möwendame durch eine Ölkatastrophe ums Leben kommt. Das Möwenmädchen "Glückskind" wird vom Kater und seinen Freunden aufgezogen und es gibt ein glückliches Ende. 
An der Weser saßen viele Möwen. Ich musste an das "Glückskind" denken...


Ganz nah war auch die "Kinderwildnis", ein Naturerlebnisbereich. Die Kinder haben Spielmöglichkeiten und hauptsächlich Natur, um sich auzutoben und Kräfte zu messen. Für uns im Sonntagsstaat war das dank jeder Menge Matsch nicht der richtige Ort.


Auf dem Rückweg haben wir einen Halt am Flughafen eingelegt. Leer hat nur einen Miniflugplatz, dagegen war Bremen für die Kids schon riesig. Leider hatten wir auch hier Pech - die Besucherterrasse war für eine Veranstaltung gesperrt und das Bistro mit Blick auf die Start-Landebahn hatte eigentlich schon geschlossen. Immerhin: 3 Starts haben wir gesehen. :-)


Ein Foto der Raumstation hatten wir zuvor im Planetarium gesehen - um so größer war die Freude, dass ein Modell uns hier noch einmal über den Weg lief.


Montags ist in der Schule immer Erzählstunde - Sohn hatte scheinbar so viel zu erzählen, dass die Lehrerin ihn gebeten hat, das Ganze etwas abzukürzen. *g* Seine Klassenlehrerin musste lachen, als er den Merkspruch für die Himmelsrichtungen aus dem Planetarium aufsagte: Nie Omas Socken Waschen!

Samstag, 26. Oktober 2013

Sohns Omahose

Wieder ein Upcycling-Projekt:

Oma hatte mehrere Löcher in die Hose gerissen und sie aussortiert. Nicht mehr gut genug für Oma, aber der Cordstoff mit Stretchanteil ist super für eine Sohnhose, der gerne eine schwarze Hose haben wollte. Bei uns reicht der Stoff leider nie für eine ganze Hose, deshalb hier der Materialmix aus Cord und Jeans. Die Löcher habe ich mit Cordresten hinterlegt und "zugenäht".

Das Stickmotiv hatte er sich schon einmal ausgesucht - für diese Hose habe ich es etwas variiert: Auf seinem rechten Hosenbein habe ich sein Geburtsjahr eingebaut, auf dem linken seinen Namen (hängt noch etwas Stickfolie dazwischen).
Auf Gürtelschlafen verzichten wir gerne, aber oberhalb der Hosentaschen gibt es Webbandschlaufen für seine Schlüssel-Karabiner.
Snaps haben sich bei unseren Kinderhosen echt bewährt. Sie sind einfach anzubringen und für die Kinder gut zu bedienen. Außerdem halten sie wirklich dicht!
Ach ja, die Hosenreißverschlüsse werden immer mit recycelt, dann passt die Farbe wenigstens dazu.
Das gelbe Nähgarn auf dem schwarzen Stoff ist der Oberhammer, finde ich.
Der rote Schlüppi gehört übrigens nicht zur Hose. ;-)






Material: Stretchcordhose von Oma und Jeansreste
Schnitt: Nr. 36 Ottobre 4/2012
Gr. 140 mit Abnähern im Sattel
Hosenlänge: Gr. 134
Stickmotive: Freebies (vermutlich von hier) und Eigenentwurf kombiniert

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Ausflug zum Möbelschweden

Letzte Woche hatte ich Urlaub. Als mir eine Kollegin erzählte, sie wolle am Dienstag zum schwedischen Einrichtungshaus, fragte ich sie ganz nett: "Nimmst Du mich bitte mit?" Eine zweite Kollegin wollte auch mit  - drei Mädels beim Schweden: einfach lustig!

Leer ist direkt zwischen zwei der Läden - einer in Oldenburg, einer in Groningen/ Niederlande. Meistens mache ich vorher einen Vergleich im Netz, weil die Preise doch voneinander abweichen. Und grob weiß ich, was ich mitnehmen möchte.

Ich bin ein schlechter Beifahrer. Und ein Stück weit macht es mir Angst, wenn ich höre, dass jemand ausschließlich per Navi gelotst wird und sich sogar in der Fußgängerzone verläuft. :o

Es ist schon witzig, wenn in der Kinderabteilung zwei jüngere Kolleginnen plötzlich ein Puppentheater übernehmen oder ich die Hausleitung in einem Kinderbett wiederfinde. *g*

In der Stoffabteilung haben sie mich abgegeben, weil es ewig dauert, bis ich mich durch das Sortiment gearbeitet habe. Einkaufen macht wirklich glücklich. :-)

Leider habe ich - trotz Kamera in der Tasche - das Fotografieren total vergessen. Wirklich schade. :-( Meine mittlere Schnabelina-Bag hat allerbeste Dienste geleistet und Berge von Stoffen geschluckt. Das Außenfach für die Trinkflasche ist einfach genial praktisch! Härtetest bestanden.

Der Kleinwagen war zum Schluss randvoll bepackt - der Weihnachtsmann-Adventskalender klemmt bei der Beifahrerin vor den Beinen. Rechts neben mir alles vollgepackt.


Nächstes Mal bin ich wieder dabei!

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Trostkissen

Ein lieber Mensch braucht etwas Gutes für die Seele, Trost und Unterstützung in einer schwierigen Zeit. Seit ich heute mit ihr gesprochen habe, geht sie mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich hatte das Bedürfnis, ihr irgendetwas Gutes zu tun, ihr zu zeigen, Du bist nicht allein. Beim Einkaufen habe ich viele schöne Dinge in die Hand genommen: Duftwachslämpchen, hübsche Kerzen, Badezusatz, Laterne, Tee und und und. Aber alles erschien mir irgendwie oberflächlich.

Zuhause vor dem PC habe ich mir Zitate aus dem Internet angesehen und etwas Passendes gefunden. Ihre Lieblingsfarben sind grasgrün und rot - und so ist dieses kleine Trostkissen entstanden. Sie wird es morgen bekommen und hoffentlich Zuspruch finden.

Von Herzen alles, alles Gute für Dich, liebe M.


Sonntag, 20. Oktober 2013

Besuch im Ökowerk Emden

Emden ist ca. 30 km von Leer entfernt. Am Stadtrand zeigt ein Wegweiser Richtung Ökowerk, einem Umwelt-Bildungszentrum. Obwohl in Leer geboren und zwei Jahre in Emden berufstätig, habe ich noch nie einen Fuß auf das Gelände gesetzt. Wir haben den Freitag vor zwei Tagen genutzt, um uns dort einmal umzusehen. Neben vielen Spielmöglichkeiten, Informationstafeln, einer Schmalspurbahn und vielen Obstbäumen inkl. Baumschule gibt es ein Gelände mit "Haustieren": Schweine, Gänse, Enten, Schafe, ...















Einige der Fotos hat Sohn übrigens geschossen. Ich bin begeistert, wie gut er manche Motive im Blick hat.

Freitag, 18. Oktober 2013

Tantenhose

Meine Schwester ist Tochters Lieblingstante - die beiden mögen sich. Kürzlich hat Lieblingstante eine Hose ausgemustert. Ich bin die Kleidersammlerin der Familie und wusste gleich, das wird eine Hose für die Tochter. Da der Stoff für Bund und Taschen zu knapp gewesen wäre, habe ich auch noch eine Sommershorts meiner Mutter mit verarbeitet. *g*

Schnabelina hat einen so tollen Hosenschnitt entworfen, den ich schon mehrmals genäht habe. Gr. 134 sollte es dieses Mal werden - ich habe das Schnittmuster entsprechend angepasst und oben im Sattel zusätzlich ein paar Abnäher eingebaut, bevor ich den Bund angenäht habe. Die Hose sitzt wie angegossen. Und Tochter ist sooo begeistert. Auf der Hose sind Stickfreebies in Buttonform angebracht. Im letzten Stickschritt habe ich einfach den Hosenstoff unter den Stickrahmen gelegt. Versehentlich ist somit der Igel hinten gelandet. *flöt*

Die Fotos sind vom Spielplatz. Tochter hat sich gleich in eine Beere gesetzt... *augenroll*





Aktuell unter der Maschine liegt eine Sohn-Hose aus einer Ottobre. Die Kids sind über den Sommer irgendwie gewachsen...

Genäht: Hose für die Tochter
Schnittmuster: Schnabelinose von Schnabelina
Gr. 134, Länge Gr. 128
Stoff: alte Hose von Tante und Oma
Stickdateien: Freebies aus dem Netz

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Löwenzahn auf Kürbis

Wie geplant habe ich den gestickten Löwenzahn von froschfuss aufgenäht - Löwenzahn trifft auf Kürbis. Dazu als letzter Schrei eine blaue Hose mit rosa Rosen... *augenroll*

Das Shirt habe ich im Frühling für einen Auftritt zur Projektwoche "Trommelzauber" genäht. Zu der Zeit waren sämtliche bunte T-Shirts in den Discountern in Grundschulgrößen vergriffen. Ca. 250 Kinder brauchten jeweils eine spezielle Farbe, um Kürbisse, Krokodile, Sterne, Muscheln etc. darzustellen.
Jetzt ist endlich ein Motiv auf dem T-Shirt - und die Tochter freut sich über das hübsche Stickbild.

Vielen Dank, liebe Anne von froschfuss!



Naherholung Grotegaste

Nur ca. 15 km entfernt liegt die Naherholungsanlage Grotegaste. Im Sommer ist es dort immer voll am Badesee - und auch der Campingplatz scheint gut ausgebucht. In der letzten Zeit hat man die Spielanlagen für die Kinder komplett erneuert und auf einen aktuellen Stand gebracht. Entstanden ist eine wunderschöne Wasserspielanlage, schwindelerregend hohe Rutschen und tolle Spielmöglichkeiten.

Ich war gestern nicht dabei, weil ich einen Bericht für die Mitarbeiterzeitung fertigstellen wollte. Anschließend wurde ich mit einer Bilderflut überrascht - der Rest der Familie hatte offensichtlich mehr Spaß als ich. *grummel*
















Montag, 14. Oktober 2013

Schnelles Mittagessen

Ehemann maulte Samstag Abend: "Wir haben nichts zum Mittagessen im Haus - der Kühlschrank ist leer..." Woraufhin ich meinte, dass wir noch genug im Keller hätten.
Weit gefehlt, denn gestern Mittag stand ich im Keller, um das geplante Sauerkraut hochzuholen. Leider wurde es nicht nachgekauft...

Also etwas Schnelles und Einfaches her:

Spaghetti mit aufgespießten Tofuwurstscheiben



500 g Spaghetti

1 P. Tofuwurst vom Discounter

Tofuwurst in fingerdicke Scheiben schneiden, 2-3 Spaghetti mitten durch die Scheibe fädeln, auf diese Art alle Wurstscheiben verarbeiten. Spaghetti wie gewohnt kochen.
In der Zwischenzeit

400 g Dosentomaten
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Zucker, Brühe nach Geschmack
Basilikumblätter

pürieren, unter die gekochten Spaghetti mengen und servieren.

Ein schnelles, preiswertes, superleckeres und vor allem kindertaugliches Essen. So ähnlich gefunden auf dem Blog von Jérôme Eckmeier, einem veganen Koch mit 5 Töchtern. Die Familie wohnt ebenfalls in Leer.

Nuss-Gugellhupf

Ein neues Rezept ist mir über den Weg gelaufen - der Nuss-Gugelhupf. Er ist super saftig, locker und lecker. Und richtig gut schmeckt er sowieso erst am nächsten und übernächsten Tag, wenn dann noch etwas übrig ist.
Ich backe alles Mögliche in unserem alten Gasbackofen in der Waschküche. Das schont den Stromgeldbeutel und liefert super Ergebnisse.

Nuss-Gugelhupf



250 g weiche Butter
250 g Zucker
1 Pr. Salz

sehr cremig rühren


4 Eier

nacheinander dazu


300 g Mehl
200 g gemahlene Haselnüsse (sehr lecker, wenn sie vorher ohne Fett in der Pfanne angeröstet werden)
3 Teel. Backpulver
120 ml Milch

abwechselnd unterrühren

160 Grad Umluft untere Schiene ca. 60 Min. backen, abgekühlt mit Puderzucker bestäuben.